Neujahrsvorsätze erfolgreich umsetzen

Warum es vielen Menschen nicht gelingt, Neujahrsvorsätze tatsächlich umzusetzen, und mögliche Lösungen, wie es doch gelingt. Viele Menschen machen sich Neujahrsvorsätze. Ich persönlich muss sagen, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Denn wenn ich etwas ändern will, dann habe ich einen Grund dafür. Und dann sehe ich überhaupt nicht ein, warum ich damit bis zu […]

Von MJ

Am22. Dezember 2019
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Warum es vielen Menschen nicht gelingt, Neujahrsvorsätze tatsächlich umzusetzen, und mögliche Lösungen, wie es doch gelingt.

Viele Menschen machen sich Neujahrsvorsätze. Ich persönlich muss sagen, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Denn wenn ich etwas ändern will, dann habe ich einen Grund dafür. Und dann sehe ich überhaupt nicht ein, warum ich damit bis zu Silvester warten sollte! Sobald mir klar wird, dass ich etwas ändern will, bzw. WAS ich ändern will, startet bei mir die Umsetzung.

Ich weiß nicht, ob es kurz vor oder nach Weihnachten war… im Jahr 2011… seither esse ich keine Mehlspeisen und Naschereien mehr. Ich kann mich nur daran erinnern, dass es um die Weihnachtszeit war, weil mir diese übermäßige Fresserei damals wieder derart missfallen hat.

Seit einigen Monaten esse ich auch keine Pizza mehr. Ich habe keine Ahnung seit wann. Ich weiß nur, dass der Ausschlaggebende Punkt die letzte Pizza war. Ja, sie war sehr lecker. Aber danach war mir wieder lange Zeit sehr übel. Warum also das noch einmal und noch einmal tun? Ende. Jetzt.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Änderung ist, dass du deine Motivation kennst, und diese auch wirklich stark genug ist. Denn irgendwann steht wieder eine Pizza vor dir. Und sie sieht sooo lecker aus. Und sie riecht so gut. Und du weißt, dass sie auch extrem gut schmeckt. Und dann wirst du schwach und denkst dir „naja… einmal ist doch egal.“ Und du isst sie. Es sei denn, du erinnerst dich an stattdessen an die Übelkeit. Den kg mehr, den die Waage am nächsten Tag wieder anzeigt, … was auch immer die Motivation war. Und hier ist eben die Frage: welcher Gedanke ist der stärkere? Der Gedanke an das Schöne, also den leckeren Geschmack, den Genuss, diese Pizza zu essen, oder doch der Gedanke an den Grund, warum du das nicht mehr tun wolltest? Wenn der Grund dahinter nicht stark genug ist, also stärker als der Genuss dahinter, doch beim alten Muster zu bleiben, dann gebe ich dir einen Tipp: lass es bleiben! Nimm dir diese Veränderung gar nicht erst vor! Deine Motivation ist einfach nicht stark genug. Dann „wirst du schwach“ und bist enttäuscht von dir, weil du es wieder nicht geschafft hast. Doch in Wahrheit bist gar nicht DU zu schwach. Nur dein Motiv ist zu schwach für dich. Es gibt also gar keinen Grund von dir enttäuscht zu sein. Und doch machen sich dann viele Menschen runter. Weil sie diesen Punkt nicht verstehen bzw. einfach noch nie gehört haben.

Was auch immer du tust: es ist okay. Es ist DEINE BEWUSSTE WAHL. Und du bist nicht schwach oder sonst etwas. Du setzt einfach andere Prioritäten. Jeder Mensch setzt andere Prioritäten. Das ist okay.

Also: bevor du dir Neujahrsvorsätze oder Zwischendurchvorsätze machst, überlege dir: ist meine Motivation dafür stark genug? Oder bleibe ich lieber beim Genuss und lebe dafür doch nicht so gesund oder erfolgreich oder beliebt oder … was auch immer. Und wenn du dir ganz sicher bist, dass du ab jetzt die Priorität anders setzt, dann ist das auch noch keine Garantie, dass es klappt. Denn vielleicht bist „du“ doch „zu schwach“, das trotz der Verführung, und die wird da sein, durchzustehen. Aber auch dann bist nicht „du“ „zu schwach“. Auch dann gibt es etwas anderes, das einfach zu stark ist: Dein Unterbewusstsein.

Dein Gehirn ist dazu da, dein Überleben zu sichern. Es ist nicht dazu da, dass du glücklich bist! Für dein Gehirn gilt daher: was ich kenne und funktioniert ist auf jeden Fall sicher. Was ich nicht kenne, ist unsicher. Das ist der Grund, warum es eine sogenannte Komfortzone gibt, aus der viele Menschen nicht herauswollen. Sie wissen nicht, was sie erwartet. Um es exakter zu formulieren: Das Gehirn weiß nicht, was dich erwartet und erzählt dir daher allerlei Geschichten, dieses Neue jetzt nicht zu tun. Es will, dass du immer nur das tust, was du schon kennst. Denn dort bist du sicher. Und dass du sicher bist, ist seine Aufgabe. Neue Verhaltensformen sind also einfach unsicher und möglicherweise gefährlich. Und das hat nichts damit zu tun, was dir dein logischer Verstand sagt. Denn wenn du darüber nachdenkst, ob es gefährlich sein könnte, keine Pizza mehr zu essen, dann ist völlig klar, dass es eher umgekehrt ist: mehr Pizza ist mehr ungesunde Nahrung, was bedeutet erhöhte KrankheitsGEFAHR. Aber es ist dennoch eine Umstellung. Und alles, was neu ist, ist eine potentielle Gefahr.

Dazu kommt, dass wir im Unterbewusstsein bestimmte Programme gespeichert haben. Ein Großteil dieser Programme entsteht in den ersten Lebensjahren durch häufige Wiederholung. Je öfter du etwas hörst oder siehst, desto stärker prägt es sich als die gegebene, unveränderbare Wahrheit ein. Wenn du zum Beispiel oft gehört hast „Sport ist Mord“, oder vielleicht öfter Sportunfälle mitbekommen hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass so etwas unterbewusst fest in dir verankert ist. Und das ist eine tiefsitzende Überzeugung. Wenn du dann irgendwann auf die Idee kommst, ab 2020 mehr Sport zu betreiben, nun ja, dann kann ich dir nur sagen: dein Unterbewusstsein wird dich davon mit aller Kraft abhalten wollen. Denn Sport ist Mord. Und dein Unterbewusstsein will dein Überleben sichern.

Wir haben etliche solcher UNTERbewusster Programme. Und sie haben nichts damit zu tun, was wir jetzt mit unserem Wissen und unserem logischen Verstand denken. Da sie unterbewusst sind, weißt du bewusst gar nicht, was da alles für Programme laufen, die dich mit aller Kraft von deinem Ziel abhalten wollen. Es sind Programme und nach denen funktionierst du. Es ist wie bei einem Computer. Der hat auch Programme installiert und kann nur Dinge durchführen, für die er geeignete Programme installiert hat. Du kannst keine CAD- Zeichnung auf einem PC machen, wenn kein CAD-Programm installiert ist. Und du musst erst das entsprechende Programm installieren, das das ermöglicht. Und wenn du zB ein Virenschutzprogramm installiert hast, das der Meinung ist, dass dieses von dir erwünschte CAD-Programm ein Virus ist, wird es dich das auch gar nicht installieren lassen. Erst brauchst du also auch noch ein Update für deinen Virenschutz.

Vergleichbar funktioniert unser Unterbewusstsein. Du brauchst erst die richtigen Programme, um deine Ziele erreichen zu können. Und du hast unbewusst vermutlich einige Programme, die das aus irgendeinem Grund verhindern wollen. Du musst den Schutz also erst Verändern.

ThetaHealing® ist eine Methode dafür, unterbewusste Programme zu finden und zu transformieren. Eine weitere Methode sind Silent Subliminals. Das sind mp3-s, auf denen Texte aufgesprochen sind, die nur dein Unterbewusstsein wahrnehmen kann. Du kannst sie also 24/7 hören und bekommst damit eine hohe Wiederholungszahl. Und die Häufigkeit ist ein wesentlicher Ausschlaggeber für die Programmierung des Unterbewussten. Erfahre hier mehr über die Besonderheiten meiner Silent Subliminals.

Mögest du dieses Jahr all deine Vorsätze auch tatsächlich umsetzen.

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